Panikmache Eiweiß

 

Warum sind bitte schön Dialysestationen voll von Diabetikern?

Die Alltagskost der meisten Deutschen ist minderwertige Kohlenhydratmast mit zu wenig Eiweiß, zu wenig guten Fetten und viel zu wenig Vitalstoffen. Immer noch wird von vielen Ernährungsberatern behauptet, zu viel Eiweiß wäre schlecht für die Nieren. Auf den Dialysestationen zeigt sich aber ein anderes Bild: Tatsächlich sind viele Nierenpatienten zuckerkrank und dagegen eben nicht Menschen, die sich eiweißreich ernähren, denn viele Diabetiker werden erst durch ihren Diabetes nierenkrank.

 

Das Problem mit den Kohlenhydraten besteht darin, dass wir an diese durch unsere genetische Veranlagung noch nicht vollständig angepasst sind. Denn unseren Genen zufolge gelten wir immer noch als Jäger und Sammler. Das bedeutet, viel Bewegung, viel Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren pflanzlicher Herkunft und ausschließlich naturbelassene Kohlenhydrate.

 

Tatsächlich müssen wir nicht mehr unsere nächste Mahlzeit jagen und sammeln, sonder können zu jeder Tageszeit gemütlich in den nächsten Supermarkt spazieren und kaufen dort hauptsächlich industriell weiterverarbeitete Kohlenhydrate in Form von Industriezucker, Mehl, Brot, Backwaren, Süßigkeiten, Nudeln, Reis und Fertiggerichten ein. Besonders Fertigprodukte enthalten kaum Vitalstoffe, dafür aber entartete Fette, welche auch Transfettsäuren heißen und meiner Meinung nach Killerfette heißen müssten, da sie unseren Organismus auf Kosten unserer Gesundheit sehr schwer belasten.

 

Der Mensch ist von Natur aus ein Fleischfresser und ist auf tierische Proteine und Fette aus der Ernährung angewiesen. Bei Naturvölkern ist eine vegetarische/vegane Ernährung ohne Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukte undenkbar, denn ihre Kinder würden aufgrund von MANGELERNÄHRUNG nicht überleben können.

Der moderne Mensch braucht tierische und pflanzliche Fette. Transfette sind Industriefette und müssen unbedingt vermieden werden, da unser Organismus diese nicht kennt. Sie werden nicht verstoffwechselt, lagern sich in den Arterienwänden ab, fördern gefährliche Entzündungsprozesse im Körper, die dem Herz-Kreislauf-System schaden und stehen sogar neusten Studien zufolge im Verdacht, Depressionen zu begünstigen.

 

Klinische Studien belegen, dass Eiweiß den Nieren nicht schadet. Es gibt für gesunde Nieren auch keine Obergrenze für Eiweiß. Problematisch ist ein hoher Eiweißkonsum immer bei vorgeschädigten Nieren, da diese durch die Abfallprodukte von der Verstoffwechselung von Eiweiß zusätzlich belastet werden. Doch sogar bei Dialysepatienten wird im Gegensatz zu früher die Eiweißzufuhr wieder angemessen erhöht, da die gesundheitlichen Nachteile einer eiweißarmen Kost überwiegen. Tatsächllich besteht unser Immunsystem aus Eiweiß, denn Eiweiß ist Baustoff. Wir sind aus Eiweiß gebaut! Kohlenhydrate und Fett sind nur der Brennstoff und können grundsätzlich nicht als Baustoff für unseren Körper verwendet werden. Dagegen kann Eiweiß im Notfall von unserem Organismus sehr wohl effizient für die Energiegewinnung genutzt werden.

 

Typ-2 Diabetiker, welche man auf den Dialysestationen antrifft, haben mit großer Wahrscheinlichkeit die sehr bedenklichen Empfehlungen der letzten 50 Jahren für eine kohlenhydratreiche, sowie fettarme Ernährung befolgt. Eine eiweißreiche Kost fördert einen gut funktionierenden Fettstoffwechsel. Diese Behauptung ist glücklicherweise in der Vergangenheit auch ausreichend wissenschaftlich belegt worden. Zu wenig Eiweiß in der Ernährung stört im Umkehrschluss das empfindliche Zusammenspiel von Insulin und Glucagon, für viele leider der direkte Freifahrschein mit Diabetes mellitus Typ 2 auf die Dialysestation.



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